Präparate

Forschungsarbeiten des Schweizer Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FIBL) über mehr als 20 Jahre zeigen, dass im Vergleich zu konventioneller und organisch-biologischer Landwirtschaft in der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise durch den Einsatz der biologisch-dynamischen Präparate die Fruchtbarkeit des Bodens erhöht werden konnte. Bei den wesentlichen Parametern wie Biomasse der Regenwürmer, Anzahl der Beikräuterarten oder Anzahl der Laufkäferarten lagen die biologisch-dynamisch gepflegten Versuchsflächen meistens vor den organisch-biologisch und konventionell bewirtschafteten. Diese Auswertung ist als DOK-Versuch (dynamisch, organisch, konventionell) bekannt (Paul Mäder et al. (2002): Soil Fertility and Diversity in Organic Farming. Science 296, 1694-1697). Des Weiteren konnte das Darmstädter Institut für Biologisch-Dynamische Forschung zeigen, dass die Artenvielfalt, die Menge von Mikroorganismen und der Humusgehalt der bewirtschafteten Böden schon nach einigen Jahren biologisch-dynamischen Anbaus signifikant ansteigt.

Hornmist Präparat
– wird bereits vor oder während des Aussäens über das gut vorbereitete Feld gespritzt. Dadurch werden das Keimen und die Entwicklung der ersten Wurzeln angeregt. Besonders die erste Entwicklungsphase der Pflanze wird damit gefördert. Dies ist für die Nahrungsqualität besonders wichtig. Das Präparat wirkt nachhaltig positiv auf die Bodenfruchtbarkeit.

Hornkiesel Präparat

– wird etwas später auf die sich entwickelnden Blätter ausgebracht, indem es in feinen Tröpfchen vernebelt wird. Seine Wirkung kann am besten mit einem Sonnigen, warmen Sommertag verglichen werden. Die Aromabildung und viele typische Qualitätsmerkmale können damit gesteigert werden. Sogar die Haltbarkeit von Lagergemüse wird verbessert.

Fladenpräparat
– fördert das Bodenleben und verbessert damit die Bodenfruchtbarkeit. Es regt die Bodenlebewelt zu einem beschleunigten Abbau organischer wie anorganischer Substanzen an. Dadurch ergibt sich eine harmonische Bodenstruktur, die eine gute Bearbeitung erlaubt und der Pflanze optimierte Wuchsbedingungen liefert.
Die Wirksamkeit des Fladenpräparates bei der Vorbeugung gegen radioaktive Belastungen wurde wissenschaftlich bestätigt. Professor Ewald Schnug aus Braunschweig von der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) konnte in verschiedenen Testreihen nachweisen, dass der Einbau von Uran in die Pflanzenmasse bei mit Fladenpräparat behandelten Bodenproben signifikant niedriger ausfällt (Quelle FAL Jahresbericht 2005 S. 25).