Waldkindergarten

Kurzkonzept

Der Waldkindergarten Pente bietet eine Kinderbetreuung für bis zu 15 Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren.

Der Kindergarten befindet sich auf dem Gelände des CSA-Hofes Pente.

Den Kindern steht auf dem Hof ein eigenes Areal mit Bauwagen sowie 10 Hektar Wald zur Verfügung.

Der Waldkindergarten ist in das Geschehen des CSA-Hofes eingebettet. Daraus ergibt sich eine enge Zusammenarbeit mit den verschiedenen Bereichen des Hofes (Landwirtschaft, Garten etc.).

Neben dem Waldkindergarten bietet der Hof Kindern im Alter bis zu drei Jahren eine Betreuungsmöglichkeit in dem Kinderbauernhof (Großtagespflege). Ein wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit ist die enge Verbindung zwischen Waldkindergarten und Kinderbauernhof. Hierzu gehören unter anderem ein gemeinsamer Morgenkreis und verschiedene einrichtungsübergreifende Aktivitäten.

Monats- und Jahresrhythmen

Wir verbringen jeden Tag mehrere Stunden draußen. Dadurch erleben wir auf natürliche Weise die Jahreszeiten und können erfahren, was in der Natur um uns herum geschieht. Wir bauen, basteln, werken und spielen mit der Fülle an Naturmaterialien, die die jeweilige Jahreszeit bietet. Wir erfahren, dass in der Natur nicht immer alles zu jedem Zeitpunkt verfügbar ist und erlangen dadurch eine große Wertschätzung gegenüber der Natur und erlernen einen respektvollen Umgang mit unserer Umwelt.

Durch die enge Verbindung mit dem Hofgeschehen erleben wir die jahreszeitlichen Kreisläufe auf dem Hof, im Garten und in der Landwirtschaft. Durch gemeinsame Aktivitäten mit Gärtnern und Landwirten sowie Aufgaben, die wir auf dem Hof erledigen, sind wir Teil dieser Kreisläufe, können dabei viel lernen und ein natürliches Gefühl für Zusammenhänge entwickeln.

Die Abläufe im Rhythmus der Jahreszeiten sind für uns auf dem Hof und in der Natur aktiv und unmittelbar miterlebbar. Sie bieten Oberthemen, die von uns in Liedern, Geschichten, Spielen und Aktivitäten aufgegriffen werden. Auch das gemeinsame Feiern von Jahreszeitenfesten spielt dabei eine große Rolle.

Handlungspädagogik

Kinder lernen in den ersten sieben Lebensjahren vor allem durch Nachahmung. Daher wollen wir den Kindern ein Umfeld bieten, in dem Erwachsene gemeinsam verantwortungsvoll und sinnschaffend tätig sind. Indem die Kinder sinnvolle Beschäftigungen miterleben, können sie verschiedenste Kompetenzen erwerben. Ob die Kinder aktiv an den Beschäftigungen teilnehmen oder nebenher in ihr eigenes freies Spiel vertieft sind – beides befähigt die Kinder sich umfassend selbst zu erziehen.

Angelehnt an die Waldorfpädagogik bietet unser Tages- und Wochenablauf eine rhythmische Gestaltung mit festen, immer wieder kehrenden Phasen und Elementen. Diese Struktur gibt Sicherheit und ermöglicht den Kindern somit eine eigenaktive Entwicklung. Gleichzeitig lässt sie viel Raum und Zeit für die Kinder ins freie Spiel zu gehen und sich individuell in ihrem Selbst zu entdecken und zu entfalten.

Die Sicherheit, die die Kinder durch diesen Tages- und Wochenrhythmus erlangen, gibt gleichzeitig die Möglichkeit, den Tag flexibel zu gestalten. So können wir stets einzelne Tagesabläufe im Rahmen der rhythmischen Struktur je nach Jahreszeit und besonderen Aktivitäten, die auf dem Hof oder im Wald anstehen, verändern.

Ausrüstung für den Alltag

Den Kindern steht eine kleine Garderobe in den Räumlichkeiten des Kinderbauernhofes zur Verfügung. Da wir bei jedem Wetter den ganzen Vormittag im Freien sind, benötigen die Kinder eine jahreszeitlich angepasste Grundausstattung (z.B. Buddelhose, Regenjacke, Gummistiefel, Schneehose, Kopfbedeckung).

Da wir ein gemeinsames Frühstück am Morgen zubereiten, benötigen die Kinder keine eigene Brotzeit. Auch Getränke (Wasser und Tee) werden zur Verfügung gestellt.

Auch Wechselwäsche steht zur Verfügung. Diese ist nach Benutzung immer gewaschen und möglichst zeitnah zurück zu bringen.