Ackerbau

Unser Ackerbauteam:

Tobias Hartkemeyer
Dr. Landwirt Lehrer
J. F. Hartkemeyer
Dr.rer.pol. Dipl.Päd.
Albert
Sozialpädagoge
Josh
Lehrling
Kinder vom Kinderbauernhof
Kinderbauernhof
Mitglieder
Gemeinschaft
Schülerpraktikanten
9. Klässler
Abduljabar Nazari
Elena

Ein Schwerpunkt des Betriebes war bisher der Ackerbau. Die derzeitige Fläche beträgt ca. 30 ha. Zu den Hauptfrüchten zählen vor allem Roggen Lichtkornroggen, Dinkel, Weizen, Buchweizen und Kleegras.

In der Saison 2011/2012 haben wir:

  • Lichtkornroggen –  eine biologisch dynamisch gezüchtete Sorte, mit sehr guter Lebensmittelqualität
  • viele unterschiedliche Kartoffeln
  • Hokkaido Kürbis
  • Ackerbohnen – mit den trockenen, geschroteten Bohnen düngen wir im Gartenbau (Stickstoffdünger)
  • Mais für die Hühner und Schweine
  • Senf und Buchweizen als Zwischenfrucht
  • Kleegras – zur Bodenregeneration und als Futter für die Rinder und Schafe

In der Saison 2010/2011 haben wir folgendes Brotgetreide angebaut:

  • Dippes Bordeaux, eine alte, ehemals aus Frankreich stammende Landweizensorte
  • Waldstaudenroggen ist eine alte Roggenart, sie ist sehr mineralricht und verleihen dem Gebäcken eine angenehme Krumenfarbe und einen kräftigen, leicht süßlichen Geschmack.
  • Frankenkorn Dinkel

Dammkultur

Zur Acker- und Gartenarbeit setzen wir verstärkt auf das alte/neue Anbauverfahren Dammkultur. Sie hat verschiedene Vorteile, die wir in der nächsten Ausgabe näher beschreiben wollen. Langfristig ist die Erhlatung- und die Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit eins der wichtigsten Themen. Dabei kommt dem Boden auch in der Klimadebatte ein hoher Stellenwert zu.

Die Dammkultur entstand schon vor Jahrtausenden im fruchtbaren Halbmond zwischen Euphrat und Tigris, dem Garten Eden der Landwirtschaftsentstehung. Der Vorteil ist dabei, dass der Boden nicht voll gewendet wird. Beim vollständigen Wenden des Bodens durch den Pflug werden die Horizonte vollständig durcheinander gebracht und dabei erheblich gestört. Man muss sich vorstellen, dass in einer Hand voll Boden mehr Lebewesen vorhanden sind als die Erde Menschen trägt! Durch die Dammkultur entsteht auch ein anderes Mikroklima. Der Boden wird bei Starkregen nicht verschleppt. Die Dämme erwärmen sich schneller. Die Kapillarwirkung, die in Trockenzeiten das Wasser aus dem Untergrund aufsteigen lässt, verbessert sich. Die Wurzeln bilden eine größere Masse und können mehr Kohlenstoff binden. Das ist auch für die Stabilisierung des Klimas wichtig.